Clint Mansell (* 7. Januar 1963 in Coventry, England) ist ein britischer Musiker und Filmkomponist.
Mansell zählt zur jungen Generation der Filmmusiker. Seine Musik ist dominiert von elektronischen Elementen, die teilweise mit klassischen Elementen kombiniert werden, wie in seinem bekanntesten Score zu
Requiem for a Dream, für den er mit dem
Kronos Quartet zusammenarbeitete.
Er begann seine Karriere als Sänger und Gitarrist der Band Pop Will Eat Itself. Zur Filmmusik kam er über seinen Freund, den Regisseur Darren Aronofsky. Mansell vertonte für Aronofsky dessen Debüt
Pi. Direkt darauf folgte ihre zweite Zusammenarbeit:
Requiem for a Dream. Der Score wurde vielfach positiv aufgenommen und erhielt noch einmal zusätzliche Bekanntheit, als das Requiem-Hauptthema
Lux Aeterna für den Trailer zu
in einer orchestrierten Version verwendet wurde. Der Titel wurde später auch für die Trailer zu
Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum,
The Da Vinci Code – Sakrileg,
Babylon A.D. und
Sunshine benutzt. Die im Trailer für den Film
I Am Legend benutzte Musik stammt aus dem Film
The Fountain und erinnert ebenfalls stark an diesen Score, der Titel ist hier
Fatal Fantasy von den Music Junkies.
Ebenfalls recht populär wurde ein Remix-Album des
Requiem-Soundtracks, an dem sich bekannte Künstler wie u. a.
Paul Oakenfold,
Josh Wink, Jagz Kooner und
Delerium beteiligten.
Des Weiteren war Mansell bei dem Stück
Starfuckers, Inc. auf dem Album The Fragile der
Nine Inch Nails Teil des Chores.